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Blutarmut: Gefahr für Pferde im Kreis Marburg/Biedenkopf vorerst gebannt!

InfoQuelle : http://www.op-marburg.de/Lokales/Marburg/Roemershausen-ist-nun-Sperrgebiet

Römershausen ist nun Sperrgebiet

Am Montag meldeten die Behörden einen Fall von „ansteckender Blutarmut“ im Landkreis. Das erkrankte Pferd, das illegal von Rumänien nach Römershausen importiert wurde, ist eingeschläfert worden. Weitere Fälle sind derzeit nicht bekannt.
Marburg. Nachdem in den vergangenen Tagen Fälle der Pferdekrankheit „ansteckende Blutarmut“ in Fulda und im Lahn-Dill-Kreis bekannt geworden waren, kamen Veterinäre des Landkreises durch einen Kaufvertrag auf die Spur eines gleichfalls illegal aus Rumänien eingeführten Pferdes in Römershausen. Durch die anderen Fälle alarmiert, testeten sie das Tier, das keinerlei Symptome aufwies. Das Friedrich-Löffler-Institut auf der Insel Riems, das zuständige Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, bestätigte die Krankheit. Nach den Angaben des heimischen Fachdienstes Veterinärwesen vom Dienstag wurde das Pferd bereits am Montag eingeschläfert.

Das zweite Pferd, das mit dem erkrankten Tier in einem Bestand lebt, war nicht von der Seuche befallen. Das gilt auch für alle anderen Pferde in Römershausen. Sollten die Veterinäre die Blutarmut noch bei einem weiteren Pferd nachweisen, so wird auch dieses Tier eingeschläfert werden müssen. Denn EIA – „ansteckende Blutarmut der Einhufer“ – ist eine unheilbare, virusbedingte Erkrankung des Blutes und der blutbildenden Organe.

Die besorgten Pferdebesitzer weist der Landkreis darauf hin, dass die Ansteckungsgefahr bei der Blutarmut nicht sehr hoch sei. Sie sei keinesfalls vergleichbar mit anderen Erkrankungen wie etwa der Schweinepest oder der Maul- und Klauenseuche. Auf den Menschen ist das Virus nicht übertragbar.

 

 

 

 

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Aus aktuellem Anlass

Pferd im Kreis Marburg-Biedenkopf und Kreis Kassel an ansteckender Blutarmut erkrankt

Wiesbaden (agrar-PR) – Auch bei einem Pferd im Kreis Marburg-Biedenkopf und einem Pferd im
Kreis Kassel wurde die ansteckende Blutarmut nachgewiesen (Eqiune
Infektiöse Anämie). Das teilte eine Sprecherin des hessischen
Umweltministeriums am Montag in Wiesbaden mit. Nachdem bereits letzte
Woche ein Fall von ansteckender Blutarmut im Lahn-Dill-Kreis
bekanntgeworden war, wurde bei den beiden Pferden ebenfalls die
Krankheit festgestellt. Beide Pferde wurden illegal von Rumänien nach
Deutschland eingeführt. Die mit den Pferden in Kontakt stehenden Tiere
werden derzeit noch untersucht. Das Pferd in Kassel stammt aus einem
Stall mit 19 anderen Tieren. Im Stall in Marburg-Biedenkopf werden zwei
Tiere gehalten.
Die ansteckende Blutarmut ist eine Viruserkrankung von Pferden und
anderen Einhufern, die sich als chronische Krankheit mit Fieberschüben
manifestiert und nach unterschiedlich langem Verlauf tödlich endet.
Erkrankte Tiere scheiden das Virus mit allen Körpersekreten- und
exkreten aus. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch blutsaugende
Insekten, eher selten durch direkten Kontakt zwischen den Tieren
(Einhufern wie Pferde, Esel, Maultiere und Zebras). Menschen sind nicht
gefährdet. Die Inkubationszeit beträgt etwa zwei bis sechs Wochen.
Betroffene Tiere müssen eingeschläfert werden, da eine Therapie oder
eine Impfung nicht möglich ist.
Die Krankheit tritt überwiegend in Nord- und Südamerika, Afrika,
Asien Australien sowie Süd- und Osteuropa auf. In nord- und
mitteleuropäischen Ländern kommt die Krankheit nur sporadisch vor. Die
ansteckende Blutarmut ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Tiere mit
unklarer Symptomatik sollten sofort dem Haustierarzt vorgestellt werden.
 Bei Seuchenverdacht muss das Veterinäramt informiert werden. (Ende / agrar-presseportal.de)

Mehr Info zu dem Thema hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ansteckende_Blutarmut_der_Einhufer

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